funktionsprinzip des Dünnschichtverdampfers
Ein Dünnschichtverdampfer arbeitet nach einem anspruchsvollen Prinzip, das eine effiziente Trennung und Konzentration verschiedener Stoffe ermöglicht. Das System verwendet eine erhitzte zylindrische Oberfläche, auf der durch mechanische Mittel oder Schwerkraft flüssiges Material in einen dünnen Film, typischerweise weniger als 1 mm dick, verstreut wird. Das Arbeitsprinzip besteht darin, dass das Futtermaterial kontinuierlich über die Heizfläche verteilt wird, wobei eine konstante dünne Folie entweder durch mechanische Wischwischer oder Rotorblätter erhalten bleibt. Während das Material nach unten fließt, erfolgt aufgrund der minimalen Filmdicke eine schnelle Wärmeübertragung, wodurch flüchtige Komponenten verdunsten. Die dünne Filmbildung maximiert die Oberfläche für die Wärmeübertragung und den Masseübertragung und führt zu einer effizienten Verdunstung selbst für wärmeempfindliche oder hochviskose Materialien. Die Konstruktion des Systems ermöglicht eine kurze Aufenthaltszeit, wodurch thermischer Abbau verhindert und gleichzeitig die Produktqualität erhalten bleibt. Diese Technologie findet weitreichende Anwendungen in der chemischen Verarbeitung, der pharmazeutischen Fertigung, der Lebensmittelindustrie und in Abfallbehandlungsprozessen. Der Verdampfer kann mit hochviskositätartigen Materialien und hitzeempfindlichen Produkten umgehen, weshalb er besonders nützlich ist, um Lösungen zu konzentrieren, Lösungsmittel zu gewinnen und verschiedene Stoffe zu reinigen. Die Kombination aus kontrollierter Temperaturbelastung und effizienter Massenübertragung macht diese Technologie für moderne industrielle Prozesse, die eine präzise Trennung und Konzentration erfordern, unerlässlich.